10.07.2026 - Das Beitragsstabilierungsgestz gefährdet die psychotherapeutische Versorgung!

Am 10.07.2026 hat die Regierung das sogenannte Beitragsstabilisierungsgesetz verabschiedet. Dieser Beschluss "gefährdet die ambulante psychotherapeutische Versorgung der Zukunft gefährdet" (Quelle: Dr. Maaß/Dr. Jochimg, Bundesvorsitzende der DPtV).

 

Als Psychotherapeutin macht mich die Entscheidung fassungslos.

 

Sie machen sich Sorgen angesichts dieses Beschlusses und möchten etwas dazu beitragen, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit psychischen Erkrankungen in Zukunft noch fachgerecht behandelt werden können?

Sie können etwas tun! Hier finden Sie Möglichkeiten:

 

1. Informieren Sie sich

 

Auf dieser Seite des deutschen Bundestages finden Sie:

- die Aufzeichnung der Debatte im Bundestag zu o.g. Gesetz vom 10.07.2026 in voller Länge (ca 1:30 h)

- die namentliche Auflistung der Stimmen (-> Sie können also nachschauen, ob z.B. der/die Abgeordnete Ihres Wahlkreisese für oder gegen dieses Gesetz gestimmt hat)

- die Aufzeichnungen der isolierten Redebeiträge der Abgeordneten

 

Der Verein "Aktionsbündnis Psychotherapie e.V."  setzt sich für die Sicherung der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland ein. Auf deren Homepage finden Sie umfangreiche Informationen und Handlungsmöglichkeiten.

 

2. Teilen Sie Ihre Sorgen mit den Verantwortlichen

 

Lassen Sie die Entscheidungsträger in der Politik, in den entsprechenden Gremien und den Krankenkassen wissen, was Sie angesichts des Beschlusses vom 10.7.2026 beunruhigt. Vielleicht wissen Sie aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, schnell psychotherapeutisch behandelt zu werden. Vielleicht haben Sie bereits erlebt, wie Ihr Kind/Ihre Nachbarin/ein Freund nur mit Hilfe von Psychotherapie wieder auf die Beine gekommen ist, wieder in die Schule oder zurück an den Arbeitsplatz gehen konnte. Endlich wieder am Leben teilnehmen, den eigenen Hobbies nachgehen konnte.

 

Wenn Sie möchten, finden Sie hier ein Dokument, welches Ihnen hilft, entsprechende Briefe oder E-mails unkompliziert zu formulieren.

 

 

3. Informieren Sie andere Menschen

 

 

Im hektischen Alltag bekommen wir häufig wichtige Informationen, von den wir selbst betroffen sind, gar nicht mit. Sprechen Sie deshalb mit Menschen aus Ihrem Umfeld über die aktuellen Entwicklungen und v.a. über Handlungsmöglichkeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ältere Meldungen

Jetzt gilt es!

 

Seit heute (28.04.2026) kann die Bundestagspetition "Sicherstellung der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung" unterzeichnet werden!

In den letzten Wochen wurden mehrere Petitionen geteilt, die ebenfalls in diesem Zusammenhang wichtig waren und weiterhin sind. Diese Bundestagspetition ist jedoch besonders wichtig, da bei einer bestimmten Anzahl an Unterzeichnenden die Petition direkt im Bundestag besprochen werden muss!

 

Es zählt jetzt also JEDE EINZELNE Stimme!

Scannen Sie einfach diesen QR-code und unterzeichnen Sie digital die Petition.

 

Alternativ clicken Sie folgenden Link:

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_03/_22/Petition_196912.nc.$$$.a.u.html

 

Teilen Sie die Petition mit Freunden, Bekannten und Familie und auf Social Media.

 

Danke für Ihr Engagement!

 

Das Aktionsbündnis Psychotherapie kämpft aktuell gegen die am 01.04.2026 in Kraft getretenen Honorarkürzungen von 4,5%, sowie gegen die aktuellen Vorschläge im Referentenentwurf, die eine deutliche Einschränkung psychotherapeutischer Versorgung sowie die Gefährdung von Existenzen von Psychotherapeut:innen und Patient:innen bedeuten würde.

Auf der Webseite www.aktionsbuendnis-psychotherapie.info finden Sie umfangreiches Informationsmaterial, Zahlen, Daten und Fakten, und aktuelle Aktionen wie z.B. Demos.

Fakten statt Falschinformationen!!

Warum ich NICHT 190.000 pro Jahr Umsatz mache!

In der Presse kursieren massive Falschdarstellungen zur Tätigkeit von Psychotherapeut:innen. U.a. sollen wir angeblich 190.000 Euro Umsatz pro Jahr generieren! Ich persönlich kann Ihnen sagen, dass diese BEhauptung nicht stimmt. Wenn Sie an Fakten statt Falschdarstellungen interessiert sind, schauen Sie sich folgende Dokumente und Links an:

Download
Faktenblatt mit Erläuterungen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 279.5 KB
Download
Faktenblatt kurz.pdf
Adobe Acrobat Dokument 255.0 KB

Wie sich Honorarkürzungen tatsächlich ganz konkret auf Einkommen und psychotherapeutische Versorgung auswirken können Sie hier nachlesen:

Hier finden Sie eine umfangreiche und faktenbasierte Gegendarstellung zu allen Behauptungen des GKV-Spitzenverbandes:

Download
Stellungnahme Aktionsbündnis Psychothera
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Und hier finden Sie die Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbandes vom 31.3.2026, auf die sich oben genannte Dokumente und Stellungnahmen beziehen:

https://www.gkv-spitzenverband.de/gkv_spitzenverband/presse/pressemitteilungen_und_statements/pressemitteilung_2235584.jsp

So können Sie aktiv werden!

Protestbrief schreiben

Laden Sie sich das folgende Word-Dokument herunter, passen Sie die Vorlage entsprechend an und ergänzen Sie Ihren Namen. Schicken Sie den Brief sodann an die Empfänger, die ebenfalls in dem Dokument aufgelistet sind (per Mail oder per Post).

Download
Vorlage Protestbrief gegen Kürzungen in der ambulanten Psychotherapie mit E-mail-Adressen
Protestbrief_Vorlage.docx
Microsoft Word Dokument 19.0 KB

Petition unterschreiben

Hier können Sie mit ein paar wenigen Clicks eine Petition gegen die Kürzung von Leistungen für Psychotherapie unterzeichnen: Petition auf change.org

Sich und andere Menschen informieren

Sprechen Sie mit den Menschen in Ihrem Umfeld über die Honorarkürzungen, die aktuellen Entwicklungen und die Auswirkungen. Teilen, Liken, Sharen Sie entsprechende Social Media Posts.